Als Besitzer in den
Trabrennsport einzusteigen, ist einfach als Sie es sich vielleicht vorstellen.
Auch wenn der Trabrennsport ein kostspieliges Hobby ist, ist es alles andere als
nur ein Sport für die "oberen Zehntausend". Nichts ist spannender
als an den Rails zu stehen und das eigene Pferd zum Sieg zu schreien, sich im
Siegerring feiern zu lassen und nachher in den Rennbahngastronomie auf den Erfolg
anzustoßen. Wo kann ich ein Trabrennpferd kaufen? Trabrennpferde
können Sie auf verschiedene Weisen erwerben. Die einfachste sehen Sie auf
dieser Website - per Mausklick können Sie sich eine große
Zahl von Pferden ansehen und aus unserem Bestand das perfekte Pferd für Sie
heraussuchen. Dann nehmen Sie Kontakt mit dem Verkäufer auf und werden hoffentlich
handelseinig - schon sind Sie Traberbesitzer!
Regelmäßig finden
im Herbst Jährlingsauktionen statt, auf denen die einjährigen
Pferde versteigert werden. Hier finden Sie Pferde von einem Kaufpreis von 2.000
bis 100.000 Euro und mehr. Ob das Pferd das Geld wert ist, erfahren Sie erst Jahre
später, denn frühestens mit zwei Jahren kommt ein Pferd auf die Rennbahn,
nicht selten erst mit drei oder vier Jahren. Auf Trabergestüten
finden Sie vom Fohlen bis zum fertigen Startpferd alles, was Ihr Herz begehrt.
Mit diesen Pferden können Sie zum Teil sofort loslegen und an den Start gehen.
Bei Trabertrainern gibt es fast immer auch Startpferde, die zum
Verkauf stehen. So haben Sie die Möglichkeit, das Pferd live im Rennen zu
erleben und dann zu entscheiden, ob es Ihnen zusagt. Mit der Zeit wächst
Ihr Bekanntenkreis auf der Rennbahn und Sie lernen, dass auch dort ein großer
Marktplatz besteht, auf dem man Pferde kaufen und verkaufen kann. Dort begegnen
Ihnen auch immer wieder Vermittler, die mit dem Handel von Pferden ihr Geld verdienen.
Wichtig ist, dass Sie stets einen Experten dabei haben, der die Qualität
des angebotenen Pferdes einschätzen kann. Meist wird das der Trainer Ihres
Vertrauens sein. Welches Pferd ist das richtige für mich? Diese
Frage kann man nicht pauschal beantworten. Wenn Sie zunächst in normalen
Rennen anfangen wollen, um den Sport kennenzulernen, werden Sie bei Startpferden
fündig. Soll es ein potenzieller Zuchtrennsieger zum günstigen Preis
sein, sollten Sie sich nach einem Jährling umschauen. Und wenn Sie selbst
als Amateur in den Sulky steigen möchten, sollte das Pferd entsprechend geeignet
sein, also auch mal Fehler des Fahrers verzeihen und leicht zu steuern sein. Kauf,
Pacht und Besitzergemeinschaften Es
gibt verschienene Wege, zu einem eigenen Trabrennpferd zu kommen. Neben dem Kauf
gibt es noch die Pacht, bei der man ein Pferd für eine festgelegte
Zeit und zu fixierten Konditionen "least". In dieser Zeit sind Sie offiziell
Besitzer, nach Ablauf geht das Pferd in den Besitz des Eigentümers zurück.
In
Besitzergemeinschaften teilt man nicht nur die Kosten, sondern
auch den Spaß und getreu dem Motto "geteilte Freude ist doppelte Freude"
ist dies nicht selten eine attraktive Alternative zum Alleinbesitz. Sie gehen
ein geringes finanzielles Risiko ein und können den Rennsport dennoch in
vollen Zügen genießen. Was kostet das Ganze? Kaufpreise
für Trabrennpferde variieren je nach Alter, Abstammung, Können und Geschlecht
sehr. Für wenige tausend Euro können Sie bereits ein solides Pferd bekommen,
das im Rennen nach vorn läuft. Ein erfolgreiches Pferd kostet schnell zehntausende,
ein Zuchtrennsieger gar mehrere hunderttausend Euro. Lassen Sie sich aber nicht
von vermeintlichen Schnäppchen irritieren - nicht der Kaufpreis macht dieses
Hobby teuer, es sind die monatlichen Kosten. Die Preise für das Volltraining
eines Trabrennpferdes variieren stark von Trainer zu Trainer und dem Anspruch,
der verfolgt wird. Zwischen 500 und 1000 Euro monatlich sollten veranschlagt werden,
evtl werden Hufbeschlag und Tierarzt sowie Transporte zu der Rennbahn noch extra
berechnet werden. Kalkulieren Sie stets eher großzügig, um plötzliche
Überraschungen und finanzielle Engpässe zu vermeiden. "So
ein Pferd gewinnt doch auch was", das ist ein oft gehörter Satz. Sicher
ist das korrekt, doch wer sich darauf verlässt, dass sich das Pferd selbst
ernährt, erlebt möglicherweise eine böses Erwachen. Wie viele andere
Hobbies auch ist der Trabrennsport ein Luxus, den man sich leisten können
muss. Wer jeden Euro zweimal umdreht, geht ein zu hohes Risiko ein. Beispiele,
bei denen ein Pferd für kleines Geld gekauft wurde und seinen Besitzer zum
Millionär machte gibt es ebenso wie den umgekehrten Fall, als Pferde, die
für hunderttausende gekauft wurden, keinen einzigen Cent ertrabt haben. Erfolg
kann man nicht einplanen. Neben den Kosten für Training und Transport
muss bei einem Pferd, mit dem Sie an Zuchtrennen teilnehmen wollen, auch noch
Nenngeld eingeplant werden. Für Top-Ereignise wie das Derby oder die Breeders
Crown werden schnell mehrere hundert bis tausend Euro fällig, will man das
Startrecht aufrecht erhalten. In jedem Fall gewinnen Sie eins - eine Menge
Spaß! Denn was ist spannender, als die Entwicklung eines Pferdes zu verfolgen,
ganz nah dabei zu sein, Höhen und Tiefen zu erleben, voller Erwartung zuzuschauen
und dann im Siegerring den Pokal entgegenzunehmen?! |